Verbot von Flüssigkeiten im Handgepäck

Zum 29.04.2011 waren ursprünglich Änderungen hinsichtlich der Regelung zu Flüssigkeiten im Handgepäck geplant. Die EU-Kommission entschied sich jedoch kurzfristig dafür, die Regelungen aus November 2006 vorerst beizubehalten.

Was bedeutet das nun konkret für die Passagiere am Münchner Flughafen? Grundsätzlich empfehlen die Fluggesellschaften, alle Flüssigkeiten am Gepäckschalter aufzugeben. So kommt es gar nicht erst zu Diskussionen und alle Artikel können mit in den Urlaub oder auf die Geschäftsreise genommen werden.

Manchmal kann oder will der Fluggast aber nicht auf ein Produkt im Handgepäck verzichten. Dann müssen bestimmte Sicherheitsregelungen beachtet werden. Zunächst einmal dürfen alle flüssigen Produkte nur in Behältnissen transportiert werden, die im Einzelfall maximal 100 ml fassen. Diese Behälter müssen in einem verschlossenen und durchsichtigen Plastikbeutel aufbewahrt werden. Dieser Beutel darf maximal 1 Liter fassen. Je Person ist ein Beutel erlaubt, der bei der Sicherheitskontrolle vorgelegt werden muss.

Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen, diese sind aber sehr begrenzt. Medizinisch notwendige Medikamente sowie spezielle Nahrungen wie für Babys üblich dürfen in anderen Mengen mit an Bord. Es gilt allerdings auch, dass diese bei der Sicherheitskontrolle vorgelegt werden müssen.

Duty Free Waren dürfen nach der Sicherheitskontrolle eingekauft werden. Wer jedoch umsteigen muss, sollte sich diese Artikel versiegeln lassen und den Kaufbeleg mitnehmen. Sie gelten an der nächsten Sicherheitskontrolle am Umsteigeflughafen als Beleg für die Sicherheit des Artikels.

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